TRU trägt mit der Zertifizierung "Women-Owned Business" zur Debatte bei

Eine Zertifizierung ist für weibliche CEOs keine Selbstverständlichkeit; es geht um Weitblick, Entschlossenheit und Innovation.

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Genk, 19. November 2024 – Die Anerkennung weiblichen Unternehmertums und die Schaffung von mehr Möglichkeiten für Frauen ist das Ziel der Women-Owned Business Certification, die in Belgien noch relativ unbekannt ist. Vanessa Morini, CEO des auf Reinraumreinigung spezialisierten Unternehmens TRU Global Solutions, hat sich bei WEConnect International um die Zertifizierung beworben und unterstreicht die Bedeutung dieser Anerkennung: «Bei TRU setzen wir uns sehr für die Förderung der Gleichstellung im Business ein. Diese Zertifizierung unterstreicht dieses Engagement.»

Es ist keine Überraschung, dass Morini sich für Integration und Vielfalt einsetzt. Als Tochter von Einwanderern in Genk wuchs sie in einem sehr vielfältigen Umfeld auf. Die heutige Realität sieht jedoch ganz anders aus. «Vor kurzem habe ich an einer Podiumsdiskussion zu diesem Thema teilgenommen, bei der es um die Einhaltung von Geschlechter- und Nationalitäten-Quoten am Arbeitsplatz ging. Ich bin generell kein Fan von Quoten, da ich mich lieber darauf konzentriere, die richtige Person für die richtige Stelle zu finden. Quoten sind jedoch ein wichtiges Instrument zur Gewährleistung von Chancengleichheit. Untersuchungen haben gezeigt, dass Unternehmen, die sich für Vielfalt und Integration einsetzen, bei den Punkten Talentbindung, Innovation, Umsatz und Unternehmenskultur besser abschneiden und weit über ihr eigenes Unternehmen hinaus eine positive Wirkung entfalten. Grosse Unternehmen investieren nicht nur in ihre eigenen inklusiven Arbeitsplätze, sondern fordern dasselbe auch von ihren Partnern und Zulieferern. Deshalb wurden Zertifizierungen wie diese geschaffen: um Falschbehauptungen über vorgeblich frauengeführte Unternehmen entgegenzuwirken.»

Als CEO hat Morini die Zertifizierung für ihre TRU-Filialen in Belgien, den Niederlanden und den USA beantragt. Es überrascht sie nicht, dass die Women-Owned Business Certification in Belgien noch nicht weithin anerkannt ist. «Sie kommt ursprünglich aus Grossbritannien und den USA, ist aber nicht die einzige Zertifizierung, die in der Unternehmenswelt an Bedeutung gewinnt. Andere Organisationen wie ESDP (https://esdp-org.eu/) sind auf die Zertifizierung von Unternehmen spezialisiert, die von Angehörigen von Minderheiten geführt werden. Ich habe vor kurzem mit der Geschäftsführerin Lushentha Naidoo darüber gesprochen, welche Bedeutung Organisationen wie ESDP und WEConnect International für die wirtschaftliche Stärkung von Frauen weltweit haben. Um es klar zu sagen: Das hat nichts mit positiver Diskriminierung zu tun. Es geht darum, Chancengleichheit zu unterstützen und die Zusammenarbeit mit Unternehmen zu fördern, die unser Engagement für Vielfalt und Integration teilen.»

Mehr als nur eine Inhaberin

Die Zertifizierung erhalten weibliche CEOs nicht einfach so. «Diese Anerkennung basiert auf Leistung, Zuverlässigkeit und Innovation sowie auf dem Einfluss von Weitblick und Beharrlichkeit auf die tägliche Arbeit. In diesem Bewusstsein haben wir uns um die Zertifizierung beworben und sind sehr stolz darauf, sie erhalten zu haben. Es ist schön, wenn der eigene Einsatz für Vielfalt und Integration auf solche Weise anerkannt wird.»